Wir werden uns nicht unbekannt.

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By Erik Rasmussen

Ideenklau

28. August 2010, 12:18 Uhr von Kathinka

Mal wieder habe ich eine Idee von meiner Mutter geklaut: Tonkrüge halb in den Boden eingraben und so als Dekoobjekte verwenden. Und da es bei Aldi-Süd gerade Hauswurze in Krügen gab, bot sich das jetzt an.

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Rose Eglantyne und anderes

25. August 2010, 16:49 Uhr von Kathinka

Die Rose Eglantyne, die ich Mama versprochen habe, blüht jetzt wieder. Schade, dass man den Duft nicht auf einem Foto einfangen kann, aber sie duftet wirklich stark.

Weiter Bilder vom Garten folgen. Weiterlesen »

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Briefpost

23. August 2010, 19:58 Uhr von Kathinka

Dass wir ungünstig im Hinterhof wohnen und unsere Häuser offensichtlich mit Tarnfarbe gestrichen sind, haben wir schon in der Anfangszeit hier lernen müssen, als uns DHL und Briefpost regelmäßig ignoriert haben. Daher haben wir den Weg ja auch mit diversen, gut lesbaren Schildern dekoriert und irgendwann kannten uns dann auch alle Austräger. Aber was wir die letzten zwei Wochen erlebt haben, toppt mal wieder alles.

Am 11.08. fiel uns auf, dass wir diese Woche noch keine Post bekommen hatten. Der beste Nachbar fand dann zwei Briefe für uns vorne auf den Briefkästen des Vorderhauses. Peter nahm dies zum Anlass, bei der Post anzurufen und sich zu beschweren. Nette Jungs arbeiten da, sehr mitfühlend, nehmen alles auf, leiten es weiter.

Donnertag fand ich dann eine Warensendung und einen Brief für unsere Nachbarn auf den Briefkästen des Vorderhauses. Diesmal rief ich an. Nette Jungs arbeiten da, sehr mitfühlend, nehmen alles auf, leiten es weiter.

Samstag kommt immer Post, da gibt es eine Sammelwerbesendung. Diese kam nicht. Also riefen wir am Montag wieder an, da Samstag Nachmittag keiner mehr da ist. Nette Jungs arbeiten da, sehr mitfühlend, nehmen alles auf, leiten es weiter.

Dienstag keine Post. Nun fand Peter mal ein paar Briefe für uns im Eingangsbereich des Nachbarhauses. Also wieder ein Anruf bei der Beschwerdestelle. Ihr ahnt was kommt? Nette Jungs arbeiten da, sehr mitfühlend, nehmen alles auf, leiten es weiter.

Langsam wurde es ein Hobby von uns, da jeden Tag anzurufen, an dem keine Post kam. Daran, dass irgendwas passiert, haben wir nicht mehr geglaubt, dafür aber gebetet, dass unsere Briefträgerin irgendwann mal aus dem Urlaub zurückkommt.

Am Freitag geschah das Wunder, Peter traf einen älteren Herren im Hof und fragte, ob er ihm helfen könne. “Nein, mir soll gerade keiner helfen,” entgegnete dieser, “ich will wissen, ob ich es alleine schaffen kann.” Er konnte, der gute Mann fand unsere Häuser ziemlich auf Anhieb und stellte sich als der zuständige Chef vor. Was wir falsch machen, fragte Peter. “Nichts machen Sie falsch, ich bin ein Bürohengst und komme aus Limburg, und trotzdem finde ich die Häuser.”. Er versprach, uns einen Bericht zu senden und zog wieder ab. Es war also zumindest mal etwas passiert.

Samstag geschah dann allerdings kein Wunder, obwohl sich ja nun offensichtlich jemand um unser Problem kümmerte, kam immer noch keine Post. Ich war wirklich beeindruckt, wie kann man es zwei Wochen lang nicht schaffen, dem Ersatzbriefträger zu erklären, wo er hingehen soll. Oder wechseln diese Ersatzausträger täglich und brauchen als Qualifizierung Blindheit gepaart mit Analphabetismus? Der Eindruck drängt sich auf.

Naja, das alte Spiel, ich rief heute morgen an und beschwerte mich. Nette Jungs arbeiten da, sehr mitfühlend, nehmen alles auf, leiten es weiter.

Heute Mittag, nach zwei Wochen Postabstinenz, geschah das Wunder, ein dicker Stapel Briefe lag in unserem Kasten. Hurra, unsere Austrägerin ist wieder aus dem Urlaub zurück. :-D

Aber kann mir das jemand erklären? Wie kann man es  zwei Wochen lang nicht schaffen, trotz Beschwerden und Instruktionen Post zu einem Haus zu bringen? Was geht da bei der Post ab, dass man den Aushilfen keine Anweisungen geben kann?

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Hochsommer

14. August 2010, 13:59 Uhr von Kathinka

Es wird mal wieder Zeit, Fotos vom Garten zu zeigen.

Mein Hibiskus ist schon weitgehend verblüht, aber an der Spitze sind noch ein paar Blüten. Weiterlesen »

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Google Street View

12. August 2010, 18:07 Uhr von Kathinka

Ich muss irgendwie mal wieder politisch werden, denn soviel Dummheit muss einfach kommentiert werden.

Gerade in einem Spiegel-Artikel gelesen:

Linken-Politiker Bodo Ramelow hat ebenfalls schon vor längerer Zeit Einspruch eingelegt. “Ich nutze Google viel”, sagt der Fraktionschef im Thüringer Landtag. “Aber Street View ist äußerst heikel, weil der Nutzer die Perspektive eines Fußgängers einnehmen kann.”

Oh mein Gott! Wo kämen wir denn hin, wenn jeder einfach die Perspektive eines Fußgängers einnehmen könnte. Eines Fußgängers! Das muss man sich echt mal vorstellen.

Oder auch:

Und CDU-Frau Monika Grütters ist zwar grundsätzlich für Videoüberwachung öffentlicher Plätze. “Aber ich habe ein gesundes Misstrauen gegen die flächendeckende Veröffentlichung von Straßenzügen”, sagt die Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Medien im Bundestag: “Deshalb werde ich mein Wohnhaus pixeln lassen.”

Ah ja, Überwachung ist also gut, solange sie nicht bei mir stattfindet, oder was?

Man könnte wirklich meinen, Google würde nun Deutschlands Schlafzimmer flächendeckend videoüberwachen.

Wir reden hier von Fotos, also einmaligen Momentaufnahmen, die zum Teil schon Jahre alt sind (soviel zum Thema Sicherheitstechnik ausspähen) von Dingen, die sowieso jeder sehen kann. Wir reden von Veröffentlichung von öffentlichen Sachen. Wie krank ist das eigentlich, dagegen vorgehen zu wollen?

Außerdem würde mich brennend interessieren, warum ausgerechnet die Deutschen da so eine Panik davor haben? Streetview gibt es vollkommen stressfrei in vielen anderen Ländern.

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Computerfreak…

31. Juli 2010, 17:21 Uhr von Kathinka

Ein Monolog, den ich gerade im Chat gelesen habe und den ich verewigen wollte:

Also, neun von zehn Stimmen in meinem Kopf sagen mir, ich sollte schlafen gehen.
Die zehnte summt die Melodie von Tetris. -.-

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Fahrrad weg, Fahrrad da

5. Juli 2010, 16:00 Uhr von Kathinka

Gestern Abend waren wir kurz auf dem Schlossplatz, Peter und Freund mit ihren Motorrädern, ich habe mich für das Fahrrad entschieden. Das war ein Fehler, es war nämlich Schlossfest, was ich vollkommen vergessen hatte.

Denn normal stelle ich mein jetzt drei Jahre altes Fahrrad immer in Sichtweite, wenn ich auf dem Schlossplatz sitze, aber durch das Schlossfest ging das nicht. Also habe ich es um die Ecke an einem Verkehrsschild gesichert, das gute Abus-Schloss durch das Hinterrad, den Rahmen und um das Schild herum. Dann bin ich zu den Jungs gegangen und wir haben gemütlich etwas gegessen.

Tja, eine Stunde später, als ich zurück kam, fand ich zwar mein Schild, aber nicht mein Fahrrad. Unglaublich, so viele Leute rennen hier rum und einer kann dazwischen unbehelligt ein Fahrrad klauen.

Die nächste Stunde habe ich dann bei der Polizei verbracht. :-(

Zum Glück hatten wir damals, als wir die Fahrräder gekauft hatten, auch die Versicherung erweitert. Heute morgen bin ich dann gleich zum Fahrradhändler fahren. Und tatsächlich, von meinem Modell hatte er noch genau eines da. Das Nachfolgemodell ist nämlich schon wieder gefedert und damit deutlich schwerer. Der Rahmen zwar etwas kleiner, aber das kommt mir ja eher entgegen. Bei einer Probefahrt habe ich auch keinen Unterschied gemerkt.

So habe ich wieder nun so gut wie das gleiche Fahrrad. Glück gehabt. :-)

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Heiß und trocken

4. Juli 2010, 16:15 Uhr von Kathinka

Es hat seit Tagen nicht geregnet und es ist knalle heiß da draußen, so dass ich zwei Stunden lang den Garten wässern und auch den Teich wieder füllen müsste. Aber es lohnt sich, es sieht schon sehr prächtig alles aus.

Diese wunderschöne Taglilie habe ich entdeckt. Ich habe keine Ahnung, wo ich sie herhabe, aber sie gefällt mir ganz ausgezeichnet.

Und hier kann ich mal meine gesammelten Phalnaenopsen zeigen, ich hatte sie zum gießen auf die Terrasse getragen. Sie blühen alle vier, schon seit Monaten.

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Oha. Was war denn das?

29. Juni 2010, 11:27 Uhr von Kathinka

Heute Nacht um 02:42 Uhr schreckten Peter und ich gleichzeitig aus dem Schlaf hoch, weil das ganze Haus zitterte. Es hielt nur wenigige Sekunden an, während dessen wurde es schnell deutlich heftiger, dann war Ruhe.

Oha.

Was war das?

Ein Erdbeben? Aber ich dachte immer, hier gäbe es keine Erdbeben. Peter hatte dann heute morgen die Theorie, dass es eine Druckwelle war. Aber wir wohnen im Hinterhof, gut abgeschirmt durch hohe Häuser, wenn hier etwas explodiert, so dass die Druckwelle uns trifft, dann hören und vor allem sehen wir das auch am nächsten Morgen.

Die Aufklärung kam durch die Medien, es war tatsächlich ein kurzes Erdbeben, gemessen mit der Stärke 3,7. Das Epizentrum lag im westlichen Frankfurt in 5km Tiefe, also wohl ziemlich genau unter uns.

Beeindruckend. Und definitiv eine Erfahrung, die ich nicht wiederholen muss.

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Noch mal Rosen

13. Juni 2010, 17:24 Uhr von Kathinka

Ich muss einfach nochmal bei den Rosen bleiben, da die mich zur Zeit so begeistern. So schön waren sie noch nie.

Und ich darf die Ärzte zitieren. ;-)

Oh ich hab solche Sehnsucht
Ich verlier den Verstand
Ich will wieder an die Nordsee
Ich will zurück nach Westerland

Hier die Westerland in einer Nahaufnahme. Und gleich danach nochmal im Ganzen.

Aber auch die anderen Rosen strahlen mit. Weiterlesen »

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