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By Erik Rasmussen

Briefpost

23. August 2010, 19:58 Uhr von Kathinka

Dass wir ungünstig im Hinterhof wohnen und unsere Häuser offensichtlich mit Tarnfarbe gestrichen sind, haben wir schon in der Anfangszeit hier lernen müssen, als uns DHL und Briefpost regelmäßig ignoriert haben. Daher haben wir den Weg ja auch mit diversen, gut lesbaren Schildern dekoriert und irgendwann kannten uns dann auch alle Austräger. Aber was wir die letzten zwei Wochen erlebt haben, toppt mal wieder alles.

Am 11.08. fiel uns auf, dass wir diese Woche noch keine Post bekommen hatten. Der beste Nachbar fand dann zwei Briefe für uns vorne auf den Briefkästen des Vorderhauses. Peter nahm dies zum Anlass, bei der Post anzurufen und sich zu beschweren. Nette Jungs arbeiten da, sehr mitfühlend, nehmen alles auf, leiten es weiter.

Donnertag fand ich dann eine Warensendung und einen Brief für unsere Nachbarn auf den Briefkästen des Vorderhauses. Diesmal rief ich an. Nette Jungs arbeiten da, sehr mitfühlend, nehmen alles auf, leiten es weiter.

Samstag kommt immer Post, da gibt es eine Sammelwerbesendung. Diese kam nicht. Also riefen wir am Montag wieder an, da Samstag Nachmittag keiner mehr da ist. Nette Jungs arbeiten da, sehr mitfühlend, nehmen alles auf, leiten es weiter.

Dienstag keine Post. Nun fand Peter mal ein paar Briefe für uns im Eingangsbereich des Nachbarhauses. Also wieder ein Anruf bei der Beschwerdestelle. Ihr ahnt was kommt? Nette Jungs arbeiten da, sehr mitfühlend, nehmen alles auf, leiten es weiter.

Langsam wurde es ein Hobby von uns, da jeden Tag anzurufen, an dem keine Post kam. Daran, dass irgendwas passiert, haben wir nicht mehr geglaubt, dafür aber gebetet, dass unsere Briefträgerin irgendwann mal aus dem Urlaub zurückkommt.

Am Freitag geschah das Wunder, Peter traf einen älteren Herren im Hof und fragte, ob er ihm helfen könne. “Nein, mir soll gerade keiner helfen,” entgegnete dieser, “ich will wissen, ob ich es alleine schaffen kann.” Er konnte, der gute Mann fand unsere Häuser ziemlich auf Anhieb und stellte sich als der zuständige Chef vor. Was wir falsch machen, fragte Peter. “Nichts machen Sie falsch, ich bin ein Bürohengst und komme aus Limburg, und trotzdem finde ich die Häuser.”. Er versprach, uns einen Bericht zu senden und zog wieder ab. Es war also zumindest mal etwas passiert.

Samstag geschah dann allerdings kein Wunder, obwohl sich ja nun offensichtlich jemand um unser Problem kümmerte, kam immer noch keine Post. Ich war wirklich beeindruckt, wie kann man es zwei Wochen lang nicht schaffen, dem Ersatzbriefträger zu erklären, wo er hingehen soll. Oder wechseln diese Ersatzausträger täglich und brauchen als Qualifizierung Blindheit gepaart mit Analphabetismus? Der Eindruck drängt sich auf.

Naja, das alte Spiel, ich rief heute morgen an und beschwerte mich. Nette Jungs arbeiten da, sehr mitfühlend, nehmen alles auf, leiten es weiter.

Heute Mittag, nach zwei Wochen Postabstinenz, geschah das Wunder, ein dicker Stapel Briefe lag in unserem Kasten. Hurra, unsere Austrägerin ist wieder aus dem Urlaub zurück. :-D

Aber kann mir das jemand erklären? Wie kann man es  zwei Wochen lang nicht schaffen, trotz Beschwerden und Instruktionen Post zu einem Haus zu bringen? Was geht da bei der Post ab, dass man den Aushilfen keine Anweisungen geben kann?

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Oha. Was war denn das?

29. Juni 2010, 11:27 Uhr von Kathinka

Heute Nacht um 02:42 Uhr schreckten Peter und ich gleichzeitig aus dem Schlaf hoch, weil das ganze Haus zitterte. Es hielt nur wenigige Sekunden an, während dessen wurde es schnell deutlich heftiger, dann war Ruhe.

Oha.

Was war das?

Ein Erdbeben? Aber ich dachte immer, hier gäbe es keine Erdbeben. Peter hatte dann heute morgen die Theorie, dass es eine Druckwelle war. Aber wir wohnen im Hinterhof, gut abgeschirmt durch hohe Häuser, wenn hier etwas explodiert, so dass die Druckwelle uns trifft, dann hören und vor allem sehen wir das auch am nächsten Morgen.

Die Aufklärung kam durch die Medien, es war tatsächlich ein kurzes Erdbeben, gemessen mit der Stärke 3,7. Das Epizentrum lag im westlichen Frankfurt in 5km Tiefe, also wohl ziemlich genau unter uns.

Beeindruckend. Und definitiv eine Erfahrung, die ich nicht wiederholen muss.

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Höchster Kerb

11. Juli 2009, 19:50 Uhr von Kathinka

Da wir ja gestern erinnert wurden, dass am Ende des Schlossfestes auch eine Kerb (Jahrmarkt – für die Nichthessen) am Main ist, sind wir heute zum Essen dorthin gegangen.

Es ist immer wieder niedlich, wie klein diese Kerb ist, aber letztendlich gibt es alles Wichtige, sogar ein Riesenrad, welches diesen Namen aber nicht wirklich verdient hat. Und ein Kettenkarussel. Und Autoscooter.

Und vor allem Nierenspieße, Fischbrötchen und Crêpes mit Nutella. Und Caipirinha gibt es auch, aber für 5 Euro, weswegen ich lieber eine Pina Colada genommen habe.

Alles in allem ein kurzer Besuch, aber wir sind satt geworden.

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Fertig?

7. Mai 2009, 18:41 Uhr von Kathinka

Gleich im ersten Jahr nach dem Bau des Hauses kam unser Gartenhaus dazu. Im Jahr darauf ließen wir ein Terrassendach bauen. Es folgte das Dach über dem Mopped-Stellplatz direkt neben dem Gartenhaus. Letztes Jahr wurde der uralte, kaputte Maschendrahtzaun durch einen soliden Gitterzaun ersetzt. Heute begann der Aufbau unseres Carports. Im Herbst wird die Eiche gefällt.

Hm. Und dann?

Damit haben wir im Herbst tatsächlich alle unsere Wünsche bezüglich der Außenflächen und des Gartens umgesetzt. Irgendwie ist das doof. Auf was sollen wir dann als nächstes hinarbeiten?

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Winterwunderland

10. Januar 2009, 12:50 Uhr von Kathinka

Die Nidda ist tatsächlich teilweise zugefroren, der Main enttäuschenderweise gar nicht. Aber ein paar nette Winterimpressionen konnt ich trotzdem einfangen.

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Nix besonderes

15. Oktober 2008, 18:56 Uhr von Kathinka

Tja, ich habe mit schlechtem Gewissen festgestellt, dass ich seit drei Wochen nichts mehr geschrieben habe und nun will ich dringend wieder etwas schreiben. Aber was?

Passiert ist irgendwie nix. Im Garten zieht der Herbst ein, die Eiche beginnt, um die Wette Laub und Eicheln abzuwerfen. Alle zwei Tage fege ich das Laub und die Eicheln unter der Eiche weg, wenn ich hochschaue, sehe ich aber nicht, dass es oben nennenswert weniger geworden ist.

Ach ja, wir haben uns einen Akku-Rasenmäher gegönnt, damit ist das Rasenmähen eine wahre Freude, weil man nicht mehr auf irgendwelche Kabel aufpassen muss, sondern kreuz und quer fahren kann.

Der kleine Apfel Elstar (sehr empfehlenswerte Sorte zum sofort essen) wurde heute von mir abgeerntet und gleich zurückgeschnitten. Der Gewürzluiken soll Ende Oktober beerntet werden und ist ein Lagerapfel, da werden wir also in zwei Wochen ernten. Weintrauben sind jede Menge da, immer noch, ich habe heute für morgen im Büro mal drei Trauben geerntet. Die Weintraube Vanessa kann ich wirklich empfehlen.

Die Chrysanthemen beginnen zur Zeit massiv aufzublühen – in gelb, orange und rot. Ein paar letze Nachtkerzen blühen noch und auch der kalifornische Goldmohn blüht noch tapfer. genau wie die Ringelblumen, gelb und orange sind eben die Farben des Herbstes.

Meine schöne hellblaue Aster dagegen ist verschwunden. All die Jahre habe ich sie geteilt und weiterverschenkt und heuer ist sie bei mir einfach weg. Ich muss mal jemanden, der ein externes Backup von mir hat, fragen, ob ich einen Teil wieder zurückhaben kann.

Im Haus sind wir grob dabei, eine neue Küche zu planen. Peter berichtete heute darüber in seinem Blog. Auch nach einem neuen Kleiderschrank haben wir locker mal geschaut, aber dann müssen wir die Wände neu streichen, da wir die Bordüre nicht ganz herum gezogen haben, dewegen bin ich mir nicht sicher, ob ich wirklich einen neuen Schrank haben will.

Wie ich sagte, es passiert viel nix.

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Und wech

30. November 2007, 16:15 Uhr von Kathinka

Abriss des BIKUZ

Viel ist vom BIKUZ nicht mehr übrig geblieben, das Abrissunternehmen war sehr fleissig, wie man sieht.

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Der Abriss hat begonnen

19. November 2007, 21:01 Uhr von Kathinka

Das BIKUZ wird abgerissen

Heute morgen bin ich einen kleinen Umweg zur Arbeit gefahren, um zu schauen, wie das BIKUZ jetzt aussieht, und die Abriss-Arbeiten waren wirklich in vollem Gange. Ein Bagger prökelte am Gebäude rum und ein Mann in Gelb sorgte mit einem Wasserstrahl dafür, dass es nicht allzu sehr staubte.

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Am ersten Tage auferstanden

16. Oktober 2007, 21:09 Uhr von Kathinka

KlavierhockerIch Trottel habe es versäumt, ein “Vorher-Bild” zu machen, so kann ich nur das “Nachher-Bild” links zeigen. Ich habe im Archiv nur einen Ausschnitt von ihm gefunden:

Bezug des Klavierhockers

Der Rest war blass lila lackiert.

Gestern wurden also die Möbel geliefert, die ich von meiner Oma geerbt habe. Darunter war auch ein Klavierhocker, den Peter erspäht hatte. Ich hätte ihn ja stehen gelassen, so scheußlich war er.

Gestern Nachmittag machte sich Peter nun an die Arbeit. Die Stoffkappe runterzunehmen war nur ein Handgriff, aber die lila Farbe mit einer Heißluftpistole, einem Spachtel, einem Dreiecksschleifer und einen Dremel runterzuholen, dauerte schon länger. Heute morgen haben wir dann die Sitzfläche abmontiert und zum Polsterer gebracht. Schon heute Nachmittag riefen sie an, sie wären fertig.

Als Letztes habe ich das Holz noch mit dunkler Möbelpolitur bearbeitet, vermutlich werden wir ihn noch mit dunkler Lasur streichen, damit die letzten Flecken verschwinden. Aber jetzts schon sieht das gute Stück einfach großartig aus, finde ich. Gut, dass Peter sich nicht von der äußeren Hülle hat täuschen lassen.

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Höchster Newsticker

4. Oktober 2007, 17:48 Uhr von Kathinka

Der Möbel Wesner hat immer noch offen und das BIKUZ steht auch noch. Soviel zu gesetzen Terminen. Und ich habe eine neue Domaine, die ich bei Gelegenheit mal mit Leben füllen muss.

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