
31. März 2007, 13:38 Uhr von

Kathinka
Heute habe ich endgültig beschlossen, das es nicht mehr frieren wird. Ergo habe ich alle Topfpflanzen rausgeschafft, großteils umgetopf und frisch gedüngt. Alle, die noch Blätter hatten, stehen jetzt erst mal schattig an der Ostwand des Hauses. ei den Engelstrompeten habe ich die Geiltriebe entfernt und sie anschließend gleich an ihren endgütligen Standort gestellt, die großen Töpfe sind so schwer zu tragen. Aber ohne Blätter können sie auch keinen Sonnenbrand bekommen.
Dann habe ich Gemüse gesät. Zuckermais, Zuckererbsen, Zucchini, Kürbis und Ananaskirsche vorerst in Töpfe. Porree, Maibeere und Mangold gleich ins Beet. Außerdem haben wir heute morgen auf dem Markt verschiedene Salate-Pfänzchen mitgebracht, die habe ich natürlich auch ins Beet gesetzt.
Als letztes habe ich den Rasen gedüngt. Ich würde ja gerne schon mähen, aber es wachsen noch zu viele Krokusse dazwischen, da muss ich noch etwas warten.
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29. März 2007, 07:19 Uhr von

Kathinka
Und hier ist dann auch der abschließende Zeitungsbericht. Im Detail nicht ganz zutreffend, aber im Großen und Ganz wohl ok. Aber so viel Hin und Her, wir dort beschrieben wird, hat es zumindest von Marias Seite aus nicht gegeben.
Sie hatte immer zu mir gesagt, dass wir ruhig noch etwas zu viert machen können, sie würde mit Wolfgang gut klar kommen, das wäre kein Problem. Ich habe dankend abgelehnt. Aber genau das scheint ihr letztendlich zum Verhängnis geworden zu sein. Sie hat sich Wolfgang gegenüber immer freundlich verhalten und nach außen den Schein einer guten Beziehung gewahrt, so das die Nachbarn gar nichts gemerkt haben. Nur scheint auch Wolfgang sich deswegen immer wieder an die Hoffnung geklammert zu haben, sie würde bei ihm bleiben, auch als für sie schon lange feststand, dass und wann sie auszieht.
Insofern gab es für Wolfgang dieses Hin und Her tatsächlich, wenn auch nur in seinem Kopf. Aber das ist ja der entscheidende Ort. Die Hoffnung stirbt halt zuletzt und solange es noch kleinste Anzeichen gibt, bleibt man dabei. Die Zeichen, die Maria Wolfgang ausgesendet haben muss, waren wohl mehr als klein, auch wenn sie ganz anders gemeint waren.
Ich kann die ganze Geschichte nur als traurige Lehre betrachten. Sie hat gezeigt, dass eben doch jeder Mensch ist zu allem fähig ist, egal, was man ihm zutraut und wie sicher man sich war. Und das offensichtlich Trennungsgeschichten auf Teufel komm raus schnell abgewickelt werden sollten, so schwer einem das doch manchmal fällt und so wenig man eine Gefahr erkennen kann.
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28. März 2007, 09:26 Uhr von

Kathinka
Sieben Jahre und sechs Monate.
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27. März 2007, 16:10 Uhr von

Kathinka
Heute war eine letzte Zeugenvernehmung, anschließend kam der psychatrische Gutachter zu Wort, der Wolfgang keine geistigen Defekte, eine überdurchschnittliche Intelligenz, eine lieblose Kindheit, keine Süchte und eine verminderte Schuldfähigkeit aufgrund von Alkohol bescheinigte. Anschließend kamen die Plädoyers der Staatsanwältin, der Nebenklage und der Verteidigung. Das Bild, welches im Prozess von Maria gezeichnet wurde, war doch letztendlich warm und liebevoll und traf die Wahrheit recht gut.
Morgen um 10 Uhr ist Urteilsverkündung.
Wie immer war auch die Wormser Zeitung anwesend.
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25. März 2007, 16:02 Uhr von

Kathinka
Es übt sich ja, bei der zweiten Rückwand für das Terrarium habe ich daher nicht vergessen, sie nach der letzten Schicht Mörtel mit Sand zu bewerfen. Neben dem roten Ziersand habe ich auch gelben Sand verwendet.

Ich bin gespannt, wie das im Terrarium aussehen wird, aber erst mal muss sie noch gut durchtrocknen.
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24. März 2007, 21:33 Uhr von

Kathinka
Nachdem heute morgen eine sehr nette Internetfreundin aus Österreich, die uns erstmalig besuchte (damit man sich endlich mal kennenlernt), wieder Heim flog, kam dann gegen Mittag eine andere, ebenfalls sehr nette Internetfreundin aus Berlin, damit man sich endlich mal kennenlernt.
Es ist schon schön, wenn man nach Jahren endlich ein lebendiges Gesicht vor Augen hat, wenn man von Leuten im Usenet Beiträge liest. Und es ist schön, wenn man den Eindruck, den man über das Netz gewonnen hat, auch im echten Leben bestätigt sieht.
Abends waren wir dann etwas abenteuerlich mit den Öffis in Mainz, alte Freunde besuchen, die wir ebenfalls über das Usenet kennengelernt haben. Da ist das erste Treffen allerdings schon ein bißchen her, über fünf Jahre, dafür aber auch das letzte Treffen, wie wir entsetzt festgestellt haben. Irgendwie hatten wir uns über ein Jahr nicht mehr gesehen. Auf jeden Fall war es ein netter und lustiger Abend mit gutem Essen.
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23. März 2007, 17:19 Uhr von

Kathinka
Heute kam ich zurück nach Frankfurt. Es verwunderte wenig, das die weiße Pracht schon kurz nach Fulda aufhörte. Und es war vollkommen frostfrei die letzten Tage, die niedrigste Temperatur lag bei 1,1 Grad. Daher können wir noch auf Früchte von der Nektarine hoffen, sie blüht noch schön.

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22. März 2007, 19:10 Uhr von

Kathinka
Wenn mich jemand fragt, was es denn bei Meschede gibt, kann ich jetzt antworten: “Die Warsteiner-Brauerei”. Und ich weiß auch, wo es liegt, im Rothaargebirge. Damit erschöpft sich mein Wissen über Meschede auch, aber ganz in der Nähe gibt es den Hennesee, an dem ein sehr nettes Hotel liegt, in dem man sehr interessante Seminare über Arbeitssicherheit besuchen kann.

Und Schnee gibt es, jede Menge Schnee, zumindest zur Zeit.

Und nein, wir haben keine Brauereibesichtigung gemacht. Wir haben lieber in der hoteleigenen Kneipe gesessen und dort Bier getrunken.
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20. März 2007, 18:08 Uhr von

Kathinka
Heute war die große Frostnacht, mit Schnee, Hagel, Glatteis und was weiß ich nicht alles vorhergesagt. Aber wir hatten mal wieder Glück, 0,2 Grad sind zwar dicht dran, aber eben noch kein Frost.
Und die Magnolien hier in der Umgebung, genauso wie meine Nektarien zeigten heute morgen auch entsprechend keine Frostschäden. Ich hoffe mal sehr, dass das auch so bleibt, die Nektarinen waren nämlich lecker, ich möchte ungerne auf eine Ernte verzichten.
Die Sternmagnolien in der Nachbarstraße fangen übrigens gerade an zu blühen. Normalerweise sind sie erst im Mai soweit. Unfassbar.
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18. März 2007, 14:13 Uhr von

Kathinka
Da wir ja so ungeduldig gewesen sind und Jabba schon nach wenigen Tagen in der große Terrarium gesetzt hatten, müssen wir jetzt alles wieder neu machen, denn im Sand und an der Rückwand können Kokzidien sitzen und das Tier kann sich so immer wieder anstecken.
Kokzidien vertragen zwar recht viel Hitzen, aber keine Kälte. Also habe ich vor ein paar Tagen den Sand in Eimer gefüllt und diese in die Tiefkühltruhe gestellt. Auch die kleineren Accessoirs wie Futterschüsseln und Steine wanderten in die Truhe.
Heute haben wir uns dann daran gemacht, die alte Rückwand rauszuholen. Silikon sitzt verdammt fest.

Danach habe ich angefangen, eine neue Rückwand zu basteln, in der Zwischenzeit habe ich ja etwas Übung. Diesmal habe ich darauf geachtet, dass die Rückwand zu den Seiten hin schmal ausläuft, damit nicht so viel Silikon nötig ist, die Fuge dicht zu machen. Außerdem habe ich nur Randstücke vom Styropor genommen, damit die Rückseite plan ist und gut mit der Wand des Terrariums abschließt. Der Grund dafür ist, dass sich keine Futtertiere dahinter verstecken können.
Außerdem geht die neue Rückwand um die Ecke, dafür aber nicht quer über die ganze Breite. Entweder gibt es jetzt noch eine zweite Rückwand für die andere Ecke oder dort wird anders dekoriert, z.B. mit einem Kletterast.

Bisher habe ich nur Styropor geschnitten und zusammengeklebt. Die Schichten habe ich regelmäßig mit dünnen Holzstäben durchbohrt, die das Ganze sichern sollen.
In den nächsten Tagen werde ich die Oberfläche mit Zementmörtel bestreichen. Die einzelnen Schichten lasse ich jeweils gut durchtrocken und auf die oberste Schicht werde ich, solange sie noch feucht ist, roten Dekosand streuen.
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