27. April 2007, 19:39 Uhr von
Tja, irgendwie fällt mir gar nichts ein, was ich so schreiben könnte. Die Tage plätschern so vor sich hin, das Wetter ist ausgezeichnet, im Garten blüht schon sehr viel, das Geißen dauert ewig, morgen ist langes Wochenende für mich, meine Eltern kommen zu Besuch, ich freue mich darauf. Die ganz normale, wunderschöne Langeweile halt.
Von unserer Bartagame gibt es nichts neues, er frisst nach wie vor nicht, er scheißt nicht, ohne dass wir ihn baden, aber immerhin steht er schon von alleine auf. Wir haben das Quaratäneterrarium auch vor das Südfenster gestellt, damit er möglich viel Licht bekommt, zumindest das scheint gewirkt zu haben. Jetzt möchte ich nur wissen, wie wir den Hungerstreik beenden können, dass heißt, wie wir seine Verdauung wieder auf Vordermann bringen. Falls irgendjemand dieses Problem erfolgreich bekämpft hat und dies hier zufällig liest, wäre ich froh über eine Kontaktaufnahme. Oder auch, wenn das Problem nicht gelöst ist, vielleicht kann man sich austauschen oder einfach nur gemeisam weinen.
Was gibt es noch zu berichten? Die Tomaten, die ich letztes Wochenende ausgepflanzt habe, wachsen munter bei der Hitze. Das ausgesäte Rasen keimt auch, daher muss ich ja so viel gießen. Langsam keimen auch meine Zucchini, da muss ich nächstes Jahr früher anfangen. Und auch die Zuckerschoten treiben endlich kräftig aus, die werde ich dieses Wochenende vielleicht schon auspflanzen.
Der im März gesäte Senf dagegen ist eine Pleite. Klar, das liegt an der Trockenheit. Er ist vielleicht 10-15cm hoch, hat winzige Blätter und geht schon in Blüte. Da lohnt es nicht, auch nur ein Senf-Gemüse von zu kochen. Schade.
Bis zu 30 Grad sollen es diese Wochenende werden, das wird bestimmt herrlich. Wir können Eis essen, an der Nidda spazieren oder einfach faul in der Sonne liegen. Und morgen Abend wird gegrillt. Weil ich meiner Mutter nicht meinen guten Nudelsalat vorführen muss, denn das Rezept ist von ihr, habe ich Peter gebeten, den schwäbischen Kartoffelsalat, ein Rezept aus seiner Familie, zu machen. Dazu gibt es dann grünen Salat, gefüllte Champignons, Fisch und Fleisch.
Ach so, die erste Rose ist dabei, ihre Blüten zu öffnen.
Rezept Schwäbischer Kartoffelsalat
Festkochende Kartoffeln kochen, pellen und in Scheiben schneiden.
Speck und gehackte Zwiebeln in einer Pfanne anbraten, mit 1l Brühe ablöschen. Ein Esslöffel Senf und ein Esslöffel Essig dazugeben.
Soße über die Kartoffeln geben, frischen Schnittlauch drüberstreuen, noch warm servieren.
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