29. September 2007, 10:19 Uhr von
Mir ist aufgefallen, dass ich schon ziemlich lange nix mehr von unserem Tier berichtet habe. Das liegt daran, dass es schlicht nichts Aufregendes zu berichten gibt, es herrscht eine angenehme Langeweile – nach den anfänglichen Aufregungen um Krankheit und Unverträglichkeit.
Nachdem die große Bartagame ein neues Zuhause gefunden hat, lebt der Kleine nun schon lange im großen Terrarium. Er ist agil, hat uns als Pfleger akzeptiert, weiß genau, dass es (oft) Futter gibt, wenn wir kommen und reagiert entsprechend positiv auf und. Er lässt sich auch geduldig von uns Ärgern, d.h. wenn man ihn anfasst, weicht er kaum zurück. Aber mögen tut er es nicht, das sieht man. Wenn man ihn zum Beispiel am hinteren Knie berührt, zuckt er damit heftig zurück, ohne zu flüchten. Das sieht schon lustig aus, aber nein, wir machen es nur ganz selten, wir mögen den Kleinen ja.
Aber alleine ihn zu beobachten macht schon Freude, wenn er durch die Gegend klettert oder sogar mal bartagamen-typisches Verhalten an den Tag legt, wie das Winken mit den Vorderbeinen.
Füttern macht auch immer noch unheimlich Spaß, weil er mit so einer Begeisterung jagt und frisst. Zur Zeit geben wir ihm zwei Grillen pro Tag. Er würde locker vier oder fünf fressen, aber danach hatte er immer so einen entsetzlich dicken Bauch, das wirAngst hatten, dass er irgenwann von seinem Schlafast (für den er bald zu groß wird) runterfällt. Einen Lebendfutter-Fastentag die Woche bekommt er jetzt schon, wir sollten langsam auf zwei Tage hochgehen.
Dafür bekommt er zusätzlich viel Gemüse. Ein Topf mit Golliwog wächst im Terrarium, da kann er immer dran, und zusätzlich bekommt er zur Zeit hauptsächlich Nachtkerzenblüten. Gelb frisst er einfach gerne, fast so gerne wie blau. Aber die Hibiskusblüten sind uns ausgegangen, die Nachtkerzen blühen tapfer weiter.
Gute Links zur Pflege von Bartagamen findet man beim DGHT, die allgemeine FAQ und die Grünfutterliste.
Wer noch mehr Bilder sehen will, kann hier gucken. Weiterlesen »
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