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By Erik Rasmussen

Bartagamen sind komisch

28. Oktober 2007, 11:04 Uhr von Kathinka

Wenn unsere Bartagame aufsteht, legt sie sich hin. Sie begibt sich von der Senkrechten in die Waagerechte. Und umgekehrt abends.

Kein Witz, unser Kleiner ist ein Wandschläfer, meist sucht er sich einen bestimmten, senkrecht stehenden Ast in seinem Kletterbaum, an dem er schläft. Langsam wird es problematisch, denn er wird zu groß, aber noch geht es. Wenn er dann morgens wach wird, begibt er sich erst mal auf einen waagerechten Ast und beobachtet die Welt. Der Rest des Tages wird dann waagerecht verbracht, bis er sich abends wieder in die senkrechte Schlafstellung begibt.

Und ja, er ist gesund. ;-)

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Liebeslied an den Butternut-Kürbis

21. Oktober 2007, 17:49 Uhr von Kathinka

Wieso kaufen eigentlich alle immer Hokkaido-Kürbisse? Ok, die muss man nicht schälen, aber damit hat es sich auch schon mit den Vorteilen.

Butternut Kürbis

Der Butternut ist blassgelblich und birnenförmig, damit ist er wirklich nicht hübsch. Aber das muss er ja auch nicht. Er enthält kaum Kerne, nur in der runden Verdickung sind die Kerne, je länger die Birne ist, desto mehr Fruchtfleisch hat er also. Aus einem größeren Butternut kann man jede Menge runde Scheiben ohne Loch schneiden.

Das ist aber nur der eine Vorteil, der andere ist der Geschmack. Der Name Butternut – Butternuss – ist sehr treffend gewählt, sein Fleisch hat eine leicht cremige Konsistenz, ähnlich wie Avokado, aber etwas fester. Man kann ihn sogar roh essen, gekocht sollte er nie zu lange garen. Nicht länger als eine halbe Stunde, sonst zerfällt er. Weiterlesen »

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Geschützt: Friedlicher Gütetermin

19. Oktober 2007, 12:57 Uhr von Kathinka

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Am ersten Tage auferstanden

16. Oktober 2007, 21:09 Uhr von Kathinka

KlavierhockerIch Trottel habe es versäumt, ein “Vorher-Bild” zu machen, so kann ich nur das “Nachher-Bild” links zeigen. Ich habe im Archiv nur einen Ausschnitt von ihm gefunden:

Bezug des Klavierhockers

Der Rest war blass lila lackiert.

Gestern wurden also die Möbel geliefert, die ich von meiner Oma geerbt habe. Darunter war auch ein Klavierhocker, den Peter erspäht hatte. Ich hätte ihn ja stehen gelassen, so scheußlich war er.

Gestern Nachmittag machte sich Peter nun an die Arbeit. Die Stoffkappe runterzunehmen war nur ein Handgriff, aber die lila Farbe mit einer Heißluftpistole, einem Spachtel, einem Dreiecksschleifer und einen Dremel runterzuholen, dauerte schon länger. Heute morgen haben wir dann die Sitzfläche abmontiert und zum Polsterer gebracht. Schon heute Nachmittag riefen sie an, sie wären fertig.

Als Letztes habe ich das Holz noch mit dunkler Möbelpolitur bearbeitet, vermutlich werden wir ihn noch mit dunkler Lasur streichen, damit die letzten Flecken verschwinden. Aber jetzts schon sieht das gute Stück einfach großartig aus, finde ich. Gut, dass Peter sich nicht von der äußeren Hülle hat täuschen lassen.

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Strafarbeit

14. Oktober 2007, 10:48 Uhr von Kathinka

Wenn man jemandem eine effektive Strafarbeit aufdrücken will, dann lasse man ihn ohne Axt oder Kettensäge einen alten Liguster ausgraben.

Liguster

Die senkrechte rote Linie markiert die Stelle, wo die Wurzel beginnt, die andere zeigt, wie dick der Wurzelhals in 30cm Tiefe immer noch ist. Es ist unglaublich.

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Bartagamen-Verhalten

13. Oktober 2007, 19:48 Uhr von Kathinka

Bartagame sonnt sich

So liegt Little John morgens auf seinem Stein, direkt unter der “Sonne”, einer 60-Watt-Glühbirne. Die Tiere machen sich dabei möglichst breit, d.h. sie werden ganz flach und der Rücken wird von oben gesehen rund, um möglichst viel Sonnenwärme aufzunehmen. Dabei färben sie sich auf oft dunkel. Leider lassen sich die Farben mit der Kamera nur sehr grob wiedergeben. Aber man ahnt auch auf diesen Bildern, wie variabel in der Farbe die Tiere sind, es ist wirklich immer das gleiche Tier abgebildet.

Bartagame hängt an der Wand Bartagame frisst Nachtkerzenblüten

Little John beweist auch immer wieder, was er für ein Kletterkünstler is, senkrecht Wände hoch oder kopfüber runter ist überhaupt kein Problem für ihn.

Auch Springen kann er ganz hervorragend, neulich hielt Peter ihm die Grille am Finger ca. 30cm über den Boden. Little John kletterte daraufhin die Wand hoch und sprang die verblieben 20cm. Ohne dass Peters Finger etwas abbekommen hätte, landeter er kauend auf allen Vieren. Es war wirklich beeindruckend.

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Rezept: Kürbisschnitzel

13. Oktober 2007, 08:22 Uhr von Kathinka

Eines der Rezepte vom Sieben-Köche-Kochspektakel haben wir gleich ausprobiert. Es ist auch lecker, wenn man es selber macht. ;-)

Panierte Kübrisscheiben

1/2 Butternutkürbis
Paniermehl
Mehl
Pfeffer, Salz, Paprikapulver
2 Eier
Öl

Der Butternut ist hier aus zwei Gründen so gut, zum einen wegen seiner Form und seinem geringen Anteil an Kernen. Dadurch kann man sehr viele Scheiben aus ihm herausschneiden, zum anderen, wegen seinen unglaublich leckeren Geschmacks und Konsistenz. Der Butternut hat ein festes, aber gleichzeitig cremiges Fruchfleisch (daher der Name Butternuss), welches sogar roh gut schmeckt. Natürlich geht aber auch ein anderer Speisekürbis.

Der Kürbis wird also in ca. 1cm dicke Scheiben geschnitten. Ich schneide den Butternut ihn erst in Scheiben und schäle ihn dann, indem ich die Scheiben plan auf den Boden lege und mit einem kleinen Messer von oben die Schale einfach abschneide.

Man braucht jetzt drei Teller, einen für Mehl, einen für die beiden Eier, die dort mit der Gabel verquirlt werden und in den letzten Teller kommen gut vermischt etwas Mehl, das Paniermehl und die Gewürze.

Die Kürbisscheiben werden leicht gesalzen, damit sie Wasser ziehen und danach mit Mehl bestäubt. Dann werden sie erst im Ei-Teller gewenden und anschließend in dem Paniermehlteller gründlich gewendet, so dass überall Panade klebt.

Die Kürbisscheiben werden ca. 10min von beiden Seiten in Öl angebraten.

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Sieben auf einen Streich

11. Oktober 2007, 12:04 Uhr von Kathinka

oder “Wie nehme ich an einem Abend zwei Kilo zu?”.

Siebe Köche Koch Spektakel

Gestern Abend waren wir das zweite Mal auf dem Sieben-Köche-Koch-Spektakel in Laubus-Eschbach. Dabei werden von sieben Köchen (und ihren Ehegatten) sieben Gänge serviert, die vorher unter der Moderation von Jens Kölker unter den Augen und teilweise mit Hilfe der Zuschauer (ja, die rechts bin ich, beim letzten Event) zubereitet werden.

Mein Favorit dieses mal war die Maronensuppe, dicht gefolgt von dem einfach umwerfenden, zart rosa Roastbeef. Aber auch der Dorsch mit Pflaume, das panierte Kürbisschnitzel, die Waldpilze oder die kleinen Laugenbrötchen mit Frischkäse gefüllt waren sehr lecker.

Zu jedem Gang wurden passenden Getränke serviert, so beriet auch ein Sommelier und erklärte die Weinauswahl. Äppler und Säfte von de Kelterei Heil wurden ständig gebracht und am Ende gab es noch Kaffee-Variationen und Schnaps.

Dazu wurden wieder permanent kleine Tipps zum Kochen und zu den Zutaten gegeben, z.B. sollte man beim Panieren dem Paniermehl etwas Mehl beigeben, damit es besser klebt und die Panade schon mit Pfeffer, Salz und Paprika würzen.

Alles in allem wieder ein sehr gelungener Abend mit guter Unterhaltung und ausgezeichnetem Essen. Weitere Infos kann man bei Peter nachlesen.

Die Bilder zu den einzelnen Gängen gibt es hier: Weiterlesen »

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Heimchen, Grillen, Heuschrecken

9. Oktober 2007, 19:30 Uhr von Kathinka

Als neuer Bartagamen-Besitzer schiebt man immer Panik, dass Futtertiere entkommen und sich irgendwo in den Fußbodenritzen einnisten und unkontrolliert vermehren. Zumindest liest man überall von solchen Horrorgeschichten und macht sich fast ins Hemd, wenn mal ein Heimchen beinahe entkommt. Ich habe z.B. eine Weile das Umfüllen von der Einkaufskiste in die Insektenbox nur draußen gemacht.

Aber man gewöhnt sich ja echt an alles. Weiterlesen »

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Ein ungewöhnlicher Gast

7. Oktober 2007, 14:05 Uhr von Kathinka

Rotkehlchen

Vorhin saß ich im Arbeitszimmer, als plötzlich ein Rotkehlchen hektisch an mir vorbeiflatterte und mit einem Bums an der Scheibe landete. Ich sprang auf, um das Fenster zu öffnen, aber bevor ich die Fensterbank freiräumen konnte, war das Tierchen noch zwei weitere Male aufgeregt gegen die Fenster geflogen und landete erschöpft im Sessel. Dort konnte ich ihn mir greifen und wieder ins Freie tragen.

Nach kurzer Überlegung konnten wir auch nachvollziehen, wie das Vieh hier reingekommen ist. Im Verfügungszimmer im ersten Stock hatte ich das Fenster weit offen zum Lüften. Zwischen dort und dem Arbeitszimmer im zweiten Stock waren alle Türen offen und im Flur fand ich Vogelscheiße, die seinen Weg markierte.

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