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By Erik Rasmussen

Endlich warm

20. April 2008, 18:26 Uhr von Kathinka

Nachdem gestern, wie vorhergesagt, der gesamte Tag verregnet war, schauten wir heute morgen misstrauisch raus, was das Wetter macht, denn für heute war Sonne versprochen. Den Vormittag über ließ das Versprechen auf sich warten, erst zur Mittagszeit klarte es langsam auf. Aber tatsächlich, gegen 14 Uhr begann die Sonne zu scheinen.

Um 14:30 Uhr bin ich dann mit Peter gemeinsam raus, damit wir uns an die mühsame Aufgabe machen, den Efeu aus dem Zaun zu pulen. Vor sechs Jahren, kurz nach dem Einzug, hatte ich schließlich die glorreiche Idee, den an der Grundstücksgrenze wachsenden Efeu den hässlichen Maschendrahtzaun hochzuziehen, damit er ihn verdeckt. Das habe ich drei Jahre lang brav gemacht, immer wieder die runter wachsenden Ranken hochgeflochten, danach war der ein Meter hohe Zaun komplett grün. Und ich musste zweimal im Jahr ran, alles kräftig zurück schneiden, damit der Zaun nicht unter seinen grünen Last zusammenbrach.

Nun sollen wir aber Ende Mai/ Anfang Juni einen neuen Zaun bekommen, dafür muss jetzt der Efeu raus.

Ich hätte nicht gedacht, wie dick solche Efeutriebe in fünf bis sechs Jahren werden können. Die Astschere brauche ich zwar noch nicht, aber viel fehlte nicht mehr. Teilweise brauchte ich beide Hände, um die Zweige durchzukriegen.

 Letztendlich haben Peter und ich knapp eine Stunde geschafft und dabei ca. 2m Zaun weitgehend freigelegt. Danach haben wir uns erschöpft in die Liegestühle gelegt und uns mit einer Apfelsaftschorle belohnt. Die Biotonne ist nun voll, gut, dass sie am Freitag geleert wird, nächstes Wochen können wir dann weiterschaffen. Das wird noch ein Stück Arbeit.

Überlegt es euch also gut, wenn ihr Efeu anpflanzt…

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Zum Aussichtsturm

18. April 2008, 21:17 Uhr von Kathinka

Heute Abend waren wir mit unserer “Großfamilie” (SchwiMu, Mann, Tochter und ich) im verschlafenen Taunus, um unser aller Geburtstagsessen in angemessenen Rahmen nachzuholen. Genau genommen sind wir nach Schmitten-Treisberg gefahren, um dort bei einem der Köche des Siebe-Köche-Kochspektakels in seinem Restaurant Zum Aussichtsturm lecker gutbürgerliche und hessische Küche zu genießen.

Die Speisen selber sind weitgehend einfach gehalten, die Speisekarte ist übersichtlich, aber das Fleisch hat einfach eine umwerfende Qualität und dass der Koch einfach großartig ist, hat er uns ja schon auf zwei Kochspektakeln beweisen können. Das Rumpsteak war exakt so, wie es sein sollte, rosa und zart, einfach köstlich, gleiches galt für Schnitzel und Kotlett.

Und der Schnaps hinterher (dreifach gebrannt) war auch einfach großartig. Und für die “Mädchen” unter uns gab es einen feinen Himbeerlikör, aus dem gleichen Schnaps hergestellt, aber mit Fruchtsaft versetzt. Einfach lecker.

Und das alles in gemütlicher Umgebung zu moderaten Preisen. Dieser Laden ist ein echter Geheimtipp.

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Und wieder ein Unfall

3. April 2008, 19:48 Uhr von Kathinka

Fahrradfahren ist wirklich gefährlich, aber wenigstens war es diesmal nicht meine Schuld.

Auf dem Heimweg von der Arbeit fahre ich, wenn ich mit dem Fahrrad fahre, durch das Rebstockgelände, welches zu Messezeiten als Parkplatz genutzt wird. Also eine große Wiese mit wenigen Bäumen und ein paar Straßen ohne Bürgersteig oder Radweg. Ich fahre dort dann die Vorfahrstraße entlang, von rechts mündet die Straße, die von der Autobahn kommt.

So fuhr ich dort auch heute lang. Von rechts kam ein weißer BMW, der nach links abbiegen wollte und langsamer wurde, fast stehenblieb. Ich radelte halt gemütlich weiter, hatte ja sogar Licht an (habe ich immer – der Nabendynamo macht es möglich), außerdem gab es hier wirklich nichts, was mich verdecken könnte. Als ich genau vor seiner Motorhaube war, merkte ich, dass er wieder Gas gibt und trat schneller in die Pedale. Fast hätte ich es auch geschafft (mit dem Mopped wäre es kein Thema gewesen), aber er erwischte mich noch am Hinterrad und schubste mich auf die Straße.

Naja, ich sammelte erst mal mich und mein Fahrrad ein, natürlich entsprechend aufgeregt, mein Zeuge (ein Rechtsabbieger aus ebenjener Einfahrt) fuhr weiter und ich versuchte noch, das Kennzeichen zu lesen, klappte aber nicht mehr. Okay, das muss dann egal sein.

Der BWM-Fahrer stieg aus, stotterte Entschuldigungen und frage, ob mir was passiert sein. Ich wies ihn an, erst mal das Auto beiseite zu schaffen, inspizierte mich und das Fahrrad und gab einigermaßen Entwarnung.

Der Rest ist schnell erzählt, wir tauschten Adressen, ich stieg auf das Fahrrad und fuhr Heim. Beide Beine unterhalb der Knie tun weh, aber es scheinen nur blaue Flecken zu sein, sonst hätte ich kaum noch nach Hause fahren können. Am Fahrrad haben sich nur vorne zwei Plastikteile gelöst, die werde ich wieder festschrauben. Scheint, dass ich, und damit auch unser BMW-Fahrer, Glück gehabt habe. ;-)

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