
27. Februar 2009, 14:58 Uhr von

Kathinka
Ich weiß, man soll sich nicht über andere lustig machen, aber die Frage “Wo finde ich günstig Rezinomsperren” fand ich einfach zu köstlich, um sie galant zu ignorieren. Es passt so schön zu meinem Artikel Lebensirrtümer.
Und ja, ich liefere auch die Auflösung mit, es handelt sich hierbei um eine Rhizomsperre. Ich zitiere Wikipedia: “Ein Rhizom (griechisch rhizoma Eingewurzeltes) ist in der Botanik ein meist unterirdisch oder dicht über dem Boden wachsendes Sprossachsensystem”. Rhizomsperren werden verwendet, um z.B. stark wuchernden Bambus um Zaum zu halten, der sonst unterirdisch das ganze Grundstück erobern würde.
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25. Februar 2009, 21:27 Uhr von

Kathinka
Unter meinem Flieder und Sommerflieder wachsen seit ein paar Jahren Winterlinge. Es wurden auch brav jedes Jahr mehr. Nur dieses Jahr nicht. Vor ca. zwei Wochen entdeckte ich erste Blüten, aber nur an zwei Stellen.
Da das Beet stark mit Eichenlaub bedeckt war, habe ich dann ein halbwegs schönes Wochenende genutzt und dort aufgeräumt. Aber zu meiner großen Enttäuschung fand ich auch unter dem Laub keine weiteren Winterlinge, es schien so, als seien die meisten meiner Pflanzen wieder verschwunden.
Aber nun, zwei Wochen später, habe ich zu meinem großen Entzücken winzigkleine Winterlings-Sprösslinge gefunden. Die Laubschicht war also an dieser Stelle tatsächlich kontraproduktiv und hat das Austreiben effektiv verhindert.
http://kathinka.wenzlinge.de/blog/bilder/2009/0225.jpg
Ob das bei jedem Laub passiert oder nur bei Eichenlaub, welches ja Gerbsäuren enthalten soll, die Keimung verhindern, kann ich nicht beurteilen. Wenn aber jemand irgendwo Winterlinge vermisst, möge er mal den Boden freilegen und abwarten. Vielleicht hilft es ja auch da.
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21. Februar 2009, 15:46 Uhr von

Kathinka
Häufig wird er auch Amaryllis genannt, aber der Ritterstern trägt den botanischen Namen Hippeastrum und da es auch eine Gattung Amaryllis gibt, die eine ganz andere Pflanze beschreibt, sollte man sich den Namen Amaryllis für den Ritterstern eigentlich abgewöhnen.
Was ich euch aber zeigen wollte ist der Ritterstern, den ich mir vor ein paar Wochen bei Aldi gekauft habe. Die Zwiebel zeigte am Trieb eine verheißungsvolle Verdickung, so dass ich die Pflanze optimistisch mit nach Hause genommen habe, und tatsächlich, es zeigen sich vier Blüten, die jetzt beginnen, sich zu öffnen.

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18. Februar 2009, 18:38 Uhr von

Kathinka
Eigentlich hatte ich mir ja geschworen, keine Phalaenopsis mehr zu kaufen, nachdem mir alle, die ich geschenkt bekommen hatte, recht jämmerlich weitgehend eingegangen sind und entsorgt wurden. Nur die eine, die wir mal teuer auf einer Orchideenausstellung gekauft hatten, habe ich behalten. Im schlechtesten Augenblick hatte sie nur noch ein Blatt und zweieinhalb Wurzeln, jetzt wachsen schüchtern zwei Blätter nach. Ob die Wurzeln wachsen, kann man bisher nicht erkenne, allzuviel kann sich also noch nicht getan haben. Warten wir es ab.
Aber um auf den ersten Satz zurückzukommen, ich bin vor zwei Wochen doch mal wieder weich geworfen. Vor Mann Mobilia lachte mich eine gelb blühende Phalaenopsis an, die für nur 5 Euro den Besitzer wechselte. Mir war da schon klar, dass das nicht zusammenpasst. Weiterlesen »
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15. Februar 2009, 20:32 Uhr von

Kathinka
In de.rec.mampf bin ich auf eine Diskussion über Laugenbrezeln gestoßen, die mein Interesse wecke. Laugengebäck ist lecker und wenn man sowas mal selber herstellt, kann man auch sonntags frische Laugenbrötchen essen. Das klang erst mal gut.
Ich suchte mir also ein Rezept raus. Ist gar nicht kompliziert, ein einfacher Hefeteig, das Kneten und Gehenlassen nahm mir sogar die Brotbackmaschine ab. Danach habe ich der Einfachheit halber Laugenstangen geformt. Diese wurden erst für eine Stunde kühl gestellt und danach für 30sec in die Lauge gelegt. Weiterlesen »
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11. Februar 2009, 18:52 Uhr von

Kathinka

Nachdem wir unsere Bartagame Anfang Januar aus dem Winterschlaf gezerrt haben, war er doch die ganze sehr ungnädig mit dem Leben und allem. Bewegungen waren verpönt, Gemüse schmeckte nicht, Licht war schrecklich. Bevorzugt saß er in irgendeiner Ecke des Terrariums und guckte ungnädig in die Welt. Vor allem, wenn wir ihn dann am Schwanz rauszerrten und in die Mitte unter die Wärmelampe setzten.
Nur für Insekten wurde er lebendig. Ich glaub, das ist bei ihm einfach ein Reflex, wenn sich irgendwo ein Insekt bewegt, muss er es jagen und fressen. Ohne das hätten wir wohl ein echtes Problem bekommen.
Aber nach vielen Tagen unermüdlichens Aus-der-Ecke-Zerrens und dem regelmäßigen Anbieten von mit Vitaminen und Mineralien bestäbten Heimchen, sieht man endlich eine Veränderung. Unser Dicker kommt ins Leben zurück.
Er läuft wieder in seinem Terrarium rum, macht uns mit seinem Scharren wahnsinnig und vor allem frisst er auch wieder mit Begeisterung Grünzeug. Sein Leben ist wieder schön.
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1. Februar 2009, 10:52 Uhr von

Kathinka
Nachdem der Winter bisher hauptsählich kalt und trocken war, war ich doch gerade sehr erstaunt, als beim Blick aus dem Fenster nur dicke, weiße Flocken zu sehen waren.
Bin mal gespannt, wieviel davon liegen bleibt.
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